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Datensatz zuletzt aktualisiert: 21.06.2016
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Trotz regelmäßiger Negativ-Schlagzeilen und Sicherheitslücken ist der Adobe Acrobat Reader DC der PDF-Viewer, der sich auf den meisten Rechnern weltweit findet. Die Freeware ist für diverse Plattformen erhältlich. Kernfunktionen des Tools umfassen Öffnen, Anzeigen, Drucken, Konvertieren und Zusammenführen von PDF-Dokumenten, die zum Beispiel mit Adobe Acrobat erstellt wurden. Das "DC" im Programmnamen steht für Document Cloud – diese vernetzt diverse Programme des Herstellers. So lassen sich etwa in der Windows-Version geöffnete PDFs nahtlos in den entsprechenden Mobil-Apps öffnen. Schnittstellen zu Dropbox und SharePoint sind ebenfalls mit an Bord. Auch wenn es sich bei dem Adobe Acrobat Reader um einen Dokumentenbetrachter handelt, kann man dennoch Änderungen und Ergänzungen vornehmen. So bietet die kostenlose Version das Ausfüllen und Unterschreiben von PDF-Dateien an. Es lassen sich ferner Kommentare hinzufügen und Lesezeichen setzen. Ein Export in andere Formate wie für Microsoft Word und Excel ist ebenfalls vorhanden.

PDF-Dokumente signieren, ausfüllen und kommentieren

Der Adobe Acrobat Reader DC hat diverse, grundlegende Funktionen zum Umgang mit PDF-Dokumenten im Gepäck. So kann man diese nicht nur öffnen, durchsuchen und drucken – sie lassen sich ebenfalls mit Kommentaren und Notizen versehen. Sofern der Dokumenten-Ersteller entsprechend Rechte eingeräumt hat, lassen sich die Anmerkungen auch direkt im Dokument speichern. Das soll etwa Schriftverkehr in Teams vereinfachen, indem Notizen im PDF bestehen bleiben, wenn dieses später an anderer Stelle wieder geöffnet wird. Digitale PDF-Formulare – sofern vom Ersteller entsprechend erstellt – lassen sich im Adobe Acrobat Reader DC ebenfalls ausfüllen. Hinzu kommen digitale Signaturen und elektronische Unterschriften – diese lassen sich auch durch entsprechende Makros und Features einfügen.

Wie erzeugt man PDF-Dateien?

Die meisten, modernen Office-Anwendungen – etwa OpenOffice oder Microsoft Office – erstellen auf Knopfdruck PDFs direkt aus den in ihnen geöffneten Dokumenten heraus. Einige bringen diese Funktion standardmäßig mit, andere erfordern hierfür ein – für gewöhnlich kostenloses – Add-on. Mittlerweile lassen sich aber auch aus fast allen anderen Programmen, die im weitesten Sinne etwas mit Textverarbeitung zu tun haben, recht problemlos PDFs erzeugen. Dies funktioniert am besten mit einem der vielen kleinen Tools, die sich – ungefährlich und unbemerkt als Druckertreiber – ins System einfügen. Aus dem Druck-Dialog des jeweiligen Programms wählt man dann einfach das entsprechende Tool aus, "druckt" ein digitales Dokument, und speichert dieses direkt auf dem Computer. FreePDF und PDFCreator sind nur zwei Beispiele für die kleinen Programme, mit denen sich quasi jedes Office-Dokument in ein PDF verwandeln lässt. Bei aktuellen Linux-Versionen wie Ubuntu oder Knoppix ist der PDF-Drucker in der Regel schon vorhanden und steht zum Drucken in eine Datei zur Auswahl.

Was ist der Vorteil von PDF?

In der Regel ist es so, dass jedes Programm sein eignes Ausgabeformat hat. Dies ist nicht nur bei Textverarbeitungsprogrammen so, sondern auch bei anderer Software wie Grafik- und Präsentationsprogrammen. Entsprechend ist der Austausch von Dokumenten schwierig, wenn auf dem anderen Computer eine Software installiert ist, die das Format des erstellten Dokuments nicht kennt oder fehlerhaft interpretiert. Letzteres fällt oft durch kaputte Layouts auf. Im Austausch von Dokumenten übernahm das PDF-Format eine Vorreiterrolle. Denn Adobe brachte einst nicht nur das kostenpflichtige Textverarbeitungsprogramm Adobe Acrobat heraus, sondern auch die kostenlose Version des Adobe Acrobat Reader. Dieser PDF Reader kann von jedem kostenlos heruntergeladen und installiert werden, um sich PDF-Dokumente anzusehen. Entsprechend wurde es dadurch möglich, PDF-Dokumente auf allen Windows-Computern zu öffnen und korret ohne Layoutprobleme zu betrachten.

Sind PDF-Dokumente geschützt?

Da der Adobe Acrobat Reader ein Dokument nicht bearbeitet, entstand im Laufe der Zeit der Eindruck, dass es sich bei einem PDF um eine unveränderliche Datei handelt. Dies ist aber falsch, denn ein normales PDF-Dokument lässt sich mit Adobe Acrobat so bearbeiten, wie man das von DOC- oder ODT-Dateien gewohnt ist. Selbst wer Adobe Acrobat nicht hat, könnte den Quelltext der PDF-Datei zum Beispiel mit einem Hex-Editor verändern und so Manipulationen vornehmen. Schutz vor Manipulation bietet nur eine Signatur beziehungsweise eine Zertifizierung. Dadurch ist es zum Beispiel möglich ein Dokument so zu schützen, dass man nur Formularfelder bearbeiten kann. Ebenso bietet PGP einen Schutz. Die Veränderung einer Datei ist zwar weiterhin möglich, fällt aber bei einer Überprüfung auf. PGP lässt sich bei jeder PDF-Datei einsetzen und eignet sich somit, wenn das Textprogramm, mit dem das PDF erstellt wurde, selbst keine Funktion für Signatur und Zertifizierung bietet. Weitere Informationen zu PGP gibt es in unserem Themenspecial E-Mails mit PGP verschlüsseln, in dem wir ebenfalls auf das Signieren und Verschlüsseln von Dateien eingehen.

PDF-Dokumente sind archivierbar

Ein Problem bei der Archivierung digitaler Dokumente ist deren Archivierung. Denn durch die Weiterentwicklung ändern sich Dateiformate und alte Dateien lassen sich so durchaus irgendwann nicht mehr nach einem Software-Update öffnen. Für PDF wurde von der International Organization for Standardization (ISO) das Archivformat PDF/A entwickelt. Es schreibt vor, wie ein PDF/A-Dokument auszusehen hat, damit es auch in der Zukunft lesbar ist. So müssen die genutzten Schriften in der Datei enthalten sein und die Verwendung von JavaScript ist verboten.

PDF-Reader für Windows, Mac und Mobilgeräte

Der Adobe Acrobat Reader DC ist für diverse Betriebssysteme und Plattformen kostenlos verfügbar – dies dürfte einer der Hauptgründe für seine große Beliebtheit sein. Neben Versionen für verschiedene Windows- und Mac-Betriebssysteme findet sich auch eine Adobe Acrobat Reader DC - App für Android & iOS. Darüber hinaus ist es möglich, viele der Programm-Dateien von Adobes FTP-Server zu downloaden.

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