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Die meistgesuchten Begriffe bei heise Download

Welche Software wird am häufigsten gesucht?

Wenn ihr auf der Suche nach Programmen, Apps oder auch bestimmten Funktionen einzelner Software-Produkte seid, dann kann euch die Suchleiste auf unserer Seite weiterhelfen. Ich zeige, welche Begriffe ihr 2016 am häufigsten gesucht habt und gebe passende Download-Empfehlungen.

Im Jahr 2015 habt ihr, unsere Nutzer, tausende von Suchanfragen bei heise Download abgesetzt. Diese spiegeln relativ gut eure Bedürfnisse und Vorlieben wieder - zumindest was Software angeht. Ich habe die fünf häufigsten Suchbegriffe des vergangenen Jahres ermittelt und empfehle euch zu jedem Begriff Downloads, die euch (hoffentlich) weiterhelfen.

Sehr eindeutig geht es auf den Rängen drei bis fünf zu. Hinter der Suche nach "Firefox" verbirgt sich ganz offensichtlich der Wunsch, sich einen Internet-Browser herunterzuladen - und zwar nicht irgendeinen Browser, sondern Mozilla Firefox. Wenn auch nur auf Platz 2 der beliebtesten Browser weltweit, so reicht es doch zumindest auf heise Download im Vergleich für Platz 1 unter den Browsern. Firefox hat in der jüngsten Vergangenheit besonders in Sachen Sicherheit aufgerüstet, so blockiert der Browser seit Version 48 standardmäßig Flash-Inhalte und setzt stattdessen auf eine Darstellung der Inhalte per HTML5 und anderen offenen Technologien. Darüber hinaus unterstüzt der Mozilla-Browser auch keine nicht-verifizierten Firefox-Erweiterungen mehr.

Auf der Suche nach einer Software zum Archivieren von Daten, kommt man an Packprogrammen wie WinRAR oder WinZip eigentlich nicht vorbei - die meistgesuchte Variante heißt an dieser Stelle allerdings 7-Zip. Das kostenlose Open Source-Tool erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wohl nicht zuletzt aufgrund des beachtlichen Funktionsumfangs. 7-zip kann nicht nur Dateien komprimieren und zahlreiche Archiv-Dateiformate entpacken, sondern Daten darüber hinaus auch verschlüsseln. Außerdem hat das Packprogramm einen integrierten Dateimanager mit an Bord, der das Packen, Entpacken und Verwalten der eigenen Dateien erheblich erleichtert. 7-Zip gibt es zum Installieren, aber auch als portable Version. Warum 7-Zip eines der besten Pack-Programme ist, hat vor einiger Zeit Julius in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Zu guter Letzt hat es noch der VLC Media Player in die Top-5 der meistgesuchten Begriffe bei heise Download geschafft. Der Multimedia-Player spielt Audio- und Video-Dateien der unterschiedlichsten Formate ab, darunter MPEG, DivX, H.264, MKV, WebM, WMV, MOV, AVI, FLV, MP3 und MP4. Eine Installation einzelner Codecs ist obsolet, da der VLC Media Player die meisten Formate von Haus aus beherrscht. Darüber hinaus kann der kostenlose Player auch Streams aus dem Internet sowie CDs, DVDs und Blu-rays abspielen.

Immer mehr Malware in Form von Viren, Trojanern und Ransomware ist im Umlauf, um unsere Daten zu klauen, zu kidnappen oder unwiederbringlich zu zerstören. Da bedarf es ebenbürtiger Gegenmaßnahmen. Und so alt diese Leier auch sein mag, ein Backup der eigenen Daten - sei es in einem Cloudspeicher oder auf einer externen Festplatte - ist immer noch eine der besten Methoden, um die eigenen Daten zu schützen. Selbstverständlich sollte man trotz regelmäßiger Backups nicht auf Prävention verzichten. Das heißt, dass stets Anti-Malware wie Antivirus-Software, Anti-Ransomware oder ein Browser-Schutz zur Abwehr von Schadsoftware auf dem eigenen Rechner installiert sein sollte - und das am besten in der aktuellen Version des jeweiligen Programms.

Passend zum Suchbegriff möchte ich euch ein paar nützliche Tools vorstellen, die euch beim Erstellen eines Backups behilflich sind. Eines dieser Tools ist Personal Backup. Die Freeware ermöglicht unter anderem das Anlegen manueller oder automatischer Backups. Für ein automatisches Backup muss man zunächst einige Parameter - wie Zeitpunkt und Zielverzeichnis - festlegen, sodass Personal Backup selbstständig eine Datensicherung durchführen kann. Außerdem sorgt die automatische Backup-Funktion dafür, dass nicht immer ein vollständiges Abbild aller Daten erzeugt wird, sondern nur die veränderten beziehungsweise neuen Daten gesichert werden. Auch empfehlenswert, weil besonders einfach und kompakt, ist Clonezilla. Wie der Name schon erahnen lässt, klont die Software Daten - egal ob ganze Systeme, Partitionen oder Festplatten - und legt so ein identisches Abbild der ausgewählten Daten beziehungsweise Datenträger an. Statt auf Software-Lösung zu setzen, könnt ihr euch natürlich auch ganz auf euch selbst zu verlassen, sprich: die entsprechenden Daten per Hand auf eine externe Festplatte kopieren, diese nach dem Kopiervorgang abschalten und erst wieder einschalten, wenn ihr das Backup aktualisieren oder die gesicherten Daten abrufen wollt. Der Einsatz spezieller Software ist im Vergleich aber meist das ausfallsichere Vorgehen.

Für den Fall, dass euch weder Hardware- noch konventionelle Software-Produkte für euer Backup dienen sollen, bleibt euch noch eine Cloud-Lösung. Die Cloudspeicher-Systeme Google Drive (Google), OneDrive (Microsoft) oder Dropbox (Dropbox Inc) bieten die Möglichkeit, Daten auf dem Speicher des jeweiligen Dienstanbieters abzulegen. Das bedeutet auf der einen Seite zwar, dass ihr eure Daten in die Obhut "Fremder" gebt, auf der anderen Seite aber auch, dass ihr jederzeit und überall Zugriff auf diese habt. Außerdem benötigt ihr keine zusätzliche Hardware wie externe Speichermedien, geschweige denn Datenträger wie CDs oder DVDs. Eure Daten sind zudem sicher vor Angriffen durch Schadsoftware auf euer System - nicht jedoch vor Angriffen auf das System eures etwaigen Cloud-Storage-Anbieters. Ich persönlich bevorzuge eine Hybridlösung, das heißt, dass ich unterschiedliche Daten (Bilder, Dokumente, Videos) bei unterschiedlichen Cloud-Anbietern hinterlege und zusätzlich regelmäßig meine Daten auf eine externe Festplatte schiebe, die auch nur für Backups an meinen Rechner angeschlossen wird. Das bedeutet zwar keine 100%ige Sicherheit, aber eben doch ein Sicherheits-Plus. Eine absolute Sicherheit für die eigenen Daten ist illusorisch und existiert schlichtweg nicht.

Auf Platz 1 der meistgesuchten Begriffe bei heise Download hat es "PDF" geschafft. PDF steht für "Portable Document Format" und genau das ist es auch - ein transportables Dokumentenformat. Das PDF-Format wurde als plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente entwickelt, um zu gewährleisten, dass Nutzer unterschiedlicher Computer - beispielsweise PC oder Mac - sowie unterschiedlicher Betriebssysteme und unterschiedlicher Software zur Bearbeitung auf dieselbe Version eines Dokuments zugreifen können. So ist es nicht nötig, ein Dokument erst zu konvertieren, bevor man Zugriff auf den ursprünglichen Inhalt des Urhebers erhält. Und auch Kompatibilitätsprobleme zwischen verschiedenen Programmen, die unter anderem zu falschen Seitenumbrüchen oder ähnlichem führen, werden so vermieden. Diese Funktionen und Vorzüge scheinen unseren Nutzern - also euch - besonders wichtig zu sein, weshalb es wohl auch ein wahres Überangebot an Software gibt, die sich mit dem Thema PDF beschäftigt.

Einige PDF-Tools beschränken sich ausschließlich auf das Lesen von PDF-Dokumenten und beinhalten keinerlei Features zur Änderung der jeweiligen Datei. Andere PDF-Software bringt darüber hinaus umfassende Funktionen mit, um die Dokumente zu bearbeiten, umzuwandeln, mit Kommentaren und Notizen zu versehen oder in ein anderes Office-Programm zu exportieren. Damit ihr euch nicht zig unterschiedliche PDF-Tools herunterladen und testen müsst, möchte ich euch an dieser Stelle mal ein paar ausgewählte Kandidaten kurz und knapp vorstellen. Da wäre zum einen der PDF XChange Viewer, mit dem sich Dateien im PDF-Format nicht nur anzeigen, sondern auch bearbeiten, kommentieren und umwandeln lassen. Zudem gibt es die kostenlose Software auch als portable Variante. Leider wird das nützliche Tool aber nicht mehr weiterentwickelt. Dafür steht bereits der Nachfolger PDF-XChange Editor zum Download bereit, der über einen ähnlichen Funktionsumfang verfügt und darüber hinaus auch in einer kostenpflichtigen Pro-Version erhältlich ist. Ebenfalls beliebt ist der Foxit Reader. Das kostenlose PDF-Tool bietet neben den Standard-Funktionen wie Lesen und Bearbeiten zudem die Möglichkeit, sich PDFs vorlesen zu lassen oder diese digital zu signieren. Zu guter Letzt möchte ich euch noch den virtuellen Drucker FreePDF vorstellen. Die Software macht es möglich, aus jeder Anwendung (mit Druckfunktion) heraus PDFs zu erstellen. Außerdem lassen sich mithilfe von FreePDF PDF-Dokumente teilen oder zusammenführen. Das kleine Tool ist komplett kostenlos, jedoch ist es notwendig, dass ihr zuvor Ghostscript (ebenfalls kostenlos) installiert, da FreePDF die grafische Benutzeroberfläche von Ghostscript darstellt.

Ich wünsche euch viel Spaß mit den meistgesuchten und mitunter beliebtesten Programmen aus unserem Verzeichnis!

Habt ihr persönliche Favoriten aus den genannten Software-Bereichen oder könnt ihr ein bestimmtes Programm empfehlen, das ihr selbst gerne nutzt? Dann teilt euer Wissen in den Kommentaren!

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