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Hersteller: Microsoft Corporation
Webseite: Website besuchen
Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux, Windows
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Datensatz zuletzt aktualisiert: 20.05.2025
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Das Windows Subsystem für Linux (WSL) erlaubt es, Linux-Kommandozeilentools, Dienstprogramme und Anwendungen direkt unter Windows auszuführen, ohne den Overhead einer virtuellen Maschine oder eines Dual-Boot-Systems. So lässt sich mit WSL eine GNU/Linux-Umgebung unter Windows nutzen. Die Linux-Tools werden dabei unverändert ausgeführt. Das ermöglicht Entwicklern, die gewohnte Linux-Umgebung auf ihrem Windows-Rechner einzusetzen. Laut Microsoft ist WSL vorwiegend für Web-Entwickler, die Open-Source-Tools und -Technologien verwenden, sowie für Systemadministratoren hilfreich.

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Windows Subsystem for Linux (WSL)

WSL installieren und ausführen

Um WSL unter Windows zu aktivieren, muss es zuerst über die Windows-Funktionen installiert werden. Anschließend lässt sich eine Linux-Distribution wie Ubuntu, openSUSE oder Kali Linux aus dem Microsoft Store herunterladen. Nach der Installation kann die Linux-Distribution dann wie eine normale Windows-Anwendung gestartet werden. Innerhalb der Linux-Umgebung stehen die üblichen Linux-Befehle und -Tools zur Verfügung.

Zugriff auf Windows-Dateien und Geräte

Aus WSL heraus ist es möglich, auf Dateien und Ordner des Windows-Dateisystems zuzugreifen. Auch USB-Geräte oder andere Hardware, die an den Windows-Rechner angeschlossen sind, können unter WSL genutzt werden. Damit ist ein enger Austausch zwischen der Linux- und Windows-Umgebung möglich, ohne Daten kopieren zu müssen.

Unterschiede zwischen WSL 1 und WSL 2

WSL 2 ist die Weiterentwicklung von WSL und setzt im Gegensatz zur ersten Version auf Virtualisierung. Dabei wird ein vollständiger Linux-Kernel in einer leichtgewichtigen Virtual Machine ausgeführt. Das ermöglicht unter anderem die Nutzung von Docker und eine bessere Kompatibilität. Allerdings ist für WSL 2 auch die Virtualisierungstechnologie des Prozessors erforderlich.

WSL ist Open-Source-Software

Ursprünglich war WSL fest in Windows integriert, mittlerweile wird es jedoch als separates Paket über den Microsoft Store verteilt. Das ermöglicht schnellere Updates, unabhängig von Windows. Mit Windows 11 unterstützt WSL auch Linux-GUI-Anwendungen, die direkt auf dem Windows-Desktop dargestellt werden. Auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2025 hat das Unternehmen angekündigt, dass WSL ab sofort als Open Source auf GitHub verfügbar ist.

Alternativen zu WSL

Wer Linux-Anwendungen unter Windows ausführen möchte, kann statt WSL auch zu klassischen Lösungen wie virtuellen Maschinen oder Dual-Boot-Systemen greifen. Diese bieten eine vollständig isolierte Linux-Umgebung, benötigen aber mehr Ressourcen als WSL. Eine weitere Alternative sind Kompatibilitätsschichten wie Cygwin oder MSYS2, die Linux-Tools für Windows bereitstellen. Diese sind jedoch nicht so umfangreich wie eine vollständige Linux-Distribution unter WSL.

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